Medizinische Flüchtlingshilfe in Bedrängnis!

Mit Erschrecken haben wir letzte Woche erfahren, dass der Ausschuss für Gesundheit und Soziales (AGS) bei der Haushaltsberatung am vergangenen Dienstag beschlossen hat, die Gelder für unser Projekt Medinetz um 55.000 Euro zu kürzen.
Dadurch sind die Gehälter für unsere Clearingstelle nicht mehr gedeckt und auch der Notfallfond für die medizinische Versorgung von Geflüchteten ohne
Papiere ist von 120.000 Euro auf 90.000 Euro herabgesetzt worden.
Ohne Vorankündigung müssen wir jetzt Gelder unseres spendenfinanzierten Vereins STAY! einsetzen und werden auch viele notwendige Operationen nicht mehr finanzieren können.
Das Vorgehen der Stadt Düsseldorf, gerade im sozialen Bereich und sogar bei der medizinischen Versorgung von Menschen in Notlagen so drastisch Geld sparen zu wollen, bestürzt uns sehr.

„Schon jetzt, nur wenige Tage nach dieser folgenschweren Entscheidung, müssen wir diskutieren, ob wir uns die dringend notwendige Operation eines Patienten, der am grünen Star erkrankt ist, noch leisten können. Der Mann könnte erblinden und wir hätten noch vor einer Woche nicht gezögert, dem Krankenhaus die Kostenzusage zu geben.“, erklärt Katarina Lazarevic von STAY! Medinetz.

https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-kontroverse-um-kuerzungen-im-sozialetat_aid-145086433

https://www.nrz.de/lokales/duesseldorf/article411429967/stadt-streicht-geld-fuer-sozialprojekte-verein-ueberrascht-bestuerzt-uns-sehr.html

Ab Minute 4.50 in der Düsseldorfer Lokalzeit WDR:

https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-aus-duesseldorf/wdr-lokalzeit-aus-duesseldorf-oder-11-03-2026/wdr-duesseldorf/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYTg2MDgzMDctYzA4OS00YWMzLTkxZmItNGVkYjg5YmU3Mzk3

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized