Eine Schwangerschaft sollte von regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen und einer guten medizinischen Begleitung geprägt sein. Für Frauen ohne gültige Aufenthaltspapiere ist das jedoch oft nicht selbstverständlich. Viele suchen aus Angst oder aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten erst sehr spät medizinische Hilfe – mit teilweise erheblichen Risiken für Mutter und Kind.
Wie wichtig ein schneller Zugang zu medizinischer Versorgung ist, zeigt ein Fall aus unserer Beratung: Eine schwangere Frau wandte sich erst in der 20. Schwangerschaftswoche an das MediNetz. Bei den ersten Untersuchungen wurde ein Schwangerschaftsdiabetes festgestellt. Wir konnten sie zeitnah an eine diabetologische Praxis vermitteln und die Versorgung mit Insulin sowie einem Blutzuckermessgerät organisieren. So konnte die notwendige Behandlung unmittelbar beginnen und das Risiko weiterer Komplikationen für Mutter und Kind deutlich reduziert werden.

Solche Hilfen sind oft entscheidend. Deshalb freuen wir uns sehr über die Unterstützung der BürgerStiftung Düsseldorf, die unsere Arbeit mit einer Förderung für Medikamente und medizinische Hilfsmittel unterstützt. Mit dieser Förderung können wir schwangeren Frauen in besonders schwierigen Lebenssituationen schnell und unbürokratisch die Unterstützung zukommen lassen, die sie dringend benötigen.
Unser herzlicher Dank gilt der BürgerStiftung Düsseldorf für ihr Vertrauen und ihr Engagement für mehr gesundheitliche Chancengleichheit in unserer Stadt.
